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26.06.2017 - 07:12 Uhr
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Artikel über Natur Erlebnis-Pfad im Schönberger Forst
Das Wort „Wellness“ ist derzeit in aller Munde! Nur wird es schamlos missbraucht: Jeder versucht an dieser scheinbaren „Mode-Erscheinung“ seine eigenen Produkte marktgerecht zu verwerten. So wird jede Schönheitsfarm, Hotel oder Pension plötzlich ein Wellness – Programm anbieten. Da wo früher der obligatorische Fitness – Raum stand, ist jetzt eine „Wellness – Oase entstanden. Da wird das Hallenbad zum „Wellness – Bad“, Ein Masseur zum „Wellness – Experten“, und im Mucki – Studio betreibt man auch „Wellness“, und Bräunungsstudios werben mit „Wellness Pur“. Gut, der Gedanke von „Wellness“ ist es, dass sich der Mensch nicht bis zum Herzinfarkt plagt, sondern eben gebremste sportliche Aktivitäten betreibt, sich nicht bis an die Leistungsgrenze plagt. Nicht joggen, sondern Spazieren gehen. Nicht die Gelenke beim Squashen überdehnt, sondern gemütlich Federball (sprich: Badminton) spielt.
Schließlich heißt „Wellness“ nichts anderes als Wohlfühlen!
Was all das mit Fertigsuppen, Bekleidung oder Nahrungsmittel zu tun hat?
Nichts. Genau!
Der Hauptgedanke ist eigentlich Ruhe zu haben. Ruhe in unserer hektischen, Reiz -überfluteten Zivilisation, in der das „Abschalten“ immer schwieriger wird.
Was nutzen drei Wochen Urlaub, wenn man am Urlaubsort keinen Schritt ohne einen so genannten Animateur machen kann, ohne die Disco am Abend, ohne Rummel und Action.
Ein Fall für ältere Leute? Wohl kaum!
Ruhe und Entspannung werden immer wichtiger, helfen den inneren Akku wieder aufzuladen, und das Immunsystem zu stärken, dass immer mehr unter Stress, Hektik und Lärm leidet.
Schon früher suchten die Menschen Erholung und Entspannung in frischer, reiner Luft – und wer sich keinen Urlaub in einem der so genannten Luftkurorte leisten konnte, griff auf eine ebenso gesunde wie günstige Lösung zurück:
Ein längerer Spaziergang durch Forst und Flur, wobei vorwiegend der Nadelwald Natur und Entspannung garantierte.
Bekanntlich brauchen Bäume Schadstoffe, wobei sie als Abfallprodukt reinen Sauerstoff wieder absondern....
Zudem versprach der Aufenthalt im Wald einen gewissen Nervenkitzel. Geschichten von wilden Gesellen, die einst im tiefen, dunklen Forst hausten – Räuber, die sich nach ihren Raubzügen dorthin zurückzogen, wo sie
unbehelligt leben konnten. Wild wachsende und wohlschmeckende Beeren, Pilze und Wild, lauschige Plätze und verborgene Waldseen sorgten zusätzlich noch für Geheimnis und Romantik. So manche Liebesbeziehung nahm unter Tannen und Fichten auf weichem Moos in der Vergangenheit ihren Anfang.
Wenn auch durch Rodungen und Umweltbelastungen die Zahl der Wälder zurückgegangen sind, so leben gerade wir in Deutschland noch immer in den gesündesten Wäldern Europas. Biotope, wo die Natur noch in Ordnung ist.
Für Viele ist jenes Stück unverfälschter Natur inzwischen in Vergessenheit geraten, fürchtet man sich vor giftigen Schlangen, angreifenden Wildschweinen, tollwütigen Füchsen, Insekten und Zecken. Von alle dem ist außer den Zecken nichts wirklich gefährlich. Giftige Schlangen gibt es nahezu nicht mehr, und selbst die wenigen Überlebenden flüchten vor dem Menschen. Die Schwarzkittel sind zwar wieder zahlreicher geworden, aber bei ihnen verhält es sich wie bei fast allen Tieren: Werden sie nicht gereizt, tun sie auch nichts und nehmen Reißaus. Zecken fallen nicht von Bäumen, sondern springen vorwiegend den Menschen von unten an, verstecken sich meist in Gräsern, Büschen und Hecken, und sind im Garten ebenso anzutreffen...

Mit dem Ziel der naturnahen Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung wurde 1993 der gemeinnützige „Förderverein Naturerlebnispfad im Schönberger Forst e. V.“ gegründet.

So wurde ohne finanzielle Absichten ein Naturerlebnispfad errichtet, der in mühsamer Handarbeit entstand, und von den Mitgliedern stetig ausgebaut und gepflegt wird.

Heute steht der Bevölkerung ein wirklicher Erlebnispfad zur Verfügung, dessen Besuch sich jederzeit lohnt!!!




Natur Erlebnis-Pfad im Schönberger Forst  (Seite 2 von 2)
Neben dem Waldhaus im Spitalwald bei Schönberg als zentralen Anlaufpunkt des Vereins zählen zwischenzeitlich mehrere Stationen zum Naturerlebnispfad.

• Das Waldhaus selbst ist von Lauf oder Schönberg in einer knappen halben Stunde auf gut ausgeschilderten Wegen zu finden.

• Gleich am Waldhaus befindet sich der Kräuter- und Giftgarten; gegenüber der Tastpfad

• Vom Tastpfad aus geht es weiter über die Wackelleiter zur Klangschlange, zum Waldtelefon und zum Klanghaus

• Über einen weiteren engen Weg erreicht man verschiedene Baumwurzeln

• Vorbei an einer Wasserstelle wird „Natur-, Zeiten und Energiestation“ erreicht

• Von hier aus über einen Steg zum Moorauge und weiter vorbei an einer weiteren Wasserstelle zum Naturspielplatz

• Der Rückweg führt am „Tiefbrunnen IX“ der Städtischen Werke Lauf zum Weidenlabyrinth und weiter zum Waldhaus.

Dieser etwa einstündige Rundweg ist mit geeignetem Schuhwerk relativ leicht zu bewältigen.

Der Verein selbst ist als Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr anerkannt. Ab September 2005 wird ein Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung stehen.
Alle Informationen auch im Internet unter: www.naturerlebnispfad.info


Natürlich Ist mit der Errichtung und Pflege von den bisherigen Stationen noch lange nicht getan: Da muss erneuert werden, speziell Hinweistafeln werden öfters von blindwütigen Rowdies heimgesucht und mutwillig zerstört!
Viel Arbeit für ein paar aktive Mitglieder, die so ein Paradies mitten im Wald geschaffen haben.
So sucht man denn auch Mitglieder und Sponsoren, die mit Tat und Finanzen den Verein unterstützen.
Es wäre doch schade, wenn diesem Verein die „Luft ausgeht“, denn man hat noch Vieles in Planung...
Und so findet Ihr zum Erlebnispfad:

Am Industriegebiet Lauf (bei den Recycling – Containern) links in den Waldweg abbiegen und der Beschilderung folgen.Oder den Weg vorbei an ABL Sursum in Richtung Ottensoos und rechts durch den Bahntunnel in Richtung Schönberger Heide. Oder von der Heide aus selbst, doch hier findet man wenig Parkplätze. Aber schließlich wollt Ihr doch zu Fuß gehen, oder?
Wenn schon Auto, dann sind an der Lebenshilfe Schönberg genügend Parkplätze vorhanden. Viel Spaß und Freude im Wald. Und: Abfälle nicht wegwerfen, sondern mitnehmen.

Danke!



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