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23.10.2017 - 17:18 Uhr
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Artikel über Fetty - Ideen muss man haben...
Der Fetty.
Klingt nach einem Dicken mit Schwabbelbauch und Doppelkinn. Etwa so wie der Programmierer aus Jurassic Park 1. Kalt, ganz kalt! Volle Kanne daneben.
Fetty heißt im richtigen Leben Rainer Dubrikow und wurde 1953 in Lauf geboren. Seine Familie jedoch stammt aus Berlin – Brandenburg, wo die Dubrikows einen Art Gutshof bewirtschafteten, ziemlich Ländereien besaßen. Als in der damaligen DDR jedoch privat geführte Betriebe immer mehr verstaatlicht wurden, ließ man Hab und Gut zurück und siedelte in den Westen Deutschlands über, wo man schließlich in Lauf kleben blieb.
Rainer war der zweitälteste nach seinem Bruder Horst (der damals einer der Ersten war, der ein Bistro in Lauf zusammen mit einem Partner, dem Waldi, eröffnete: Das Kuckucksnest).
Fetty, also Rainer besuchte die Realschule und hatte ebenso das Gefühl für Trends und Entwicklungen, gepaart mit Optimismus und Phantasie. Schon damals in den 70-ern verkaufte er Solarkollektoren zur Heizung und Stromerzeugung, aber die Zeit war eben noch nicht reif dazu.
Danach eröffnete er eine Kneipe mit Musik und Action, den fast schon legendären „Schlupfwinkel“, wo er mit seinen Gästen Nachtorientierungsmärsche, Floß – und Kanufahrten organisierte, oder auch mit Spuknächten überraschte.
Binnen kürzester Zeit entwickelte sich die ehemalige Kneipe in der Saarstraße zur absoluten Kultbistro in Lauf, bei der man nur mit viel Glück einmal einen freien Platz fand...
Der stets unruhige Geist jedoch trieb ihn weiter. Lange Zeit schien er fast bürgerlich zu werden, indem er in eine Neunkirchener Firma eintrat, die Möbel
aus der ehemaligen DDR importierten und an Großkaufhäuser wie Quelle oder Neckermann weiter verkaufte.
Als schließlich die Wiedervereinigung kam, musste die Firma schließen, weil die Versandhäuser nun direkt einkauften. Fetty, der Sache ohnehin wieder längst überdrüssig, übernahm das ehemalige „Mylady“, jenen Glaskasten, der dem Kunigundenkeller der Brauerei Brauhaus Lauf gehörte, übernahm die Kneipe Kunigundenkeller dazu, und kam so in den Genuss eines herrlichen Biergartens. Auch im „Juwel“, wie er es umgetauft hatte, entstand ein völlig neues Ambiente, das irgendwo fernöstlich angehaucht war, zwischen Kitsch und verspielter Behaglichkeit pendelte. Doch erneut gewann das „Juwel“ schnell wieder diesen Kultstatus wie einst schon der „Schlupfwinkel“! Eine Freiluftkegelbahn, bedacht und nach alten Plänen entstanden, eine Vogelvoire, ein Springbrunnen. Ein Spielplatz für die Kleinen. Kult.
Ein eigener Koch, „Hopsin“ zauberte kleine Leckereien, im Sommer wurde außen gegrillt. Später kamen noch Pizzen hinzu, die Fetty selbst in einem eigens hergestellten Ofen buk, und von Geschmack und Konsistenz alle anderen Pizzen in der Stadt um Längen schlug. Dann kam er auf die Idee, die Spielshow „Herzblatt“ ins Fränkische zu übertragen und mit heimischen Gästen zu bestücken.
Er selbst führte die Moderation und löste damit einen wahren Boom aus: Ohne Reservierung hatte da kein Mensch die Chance dem Spektakel zu folgen, Das Glashaus war gefüllt bis zum letzten Zentimeter, weh dem, wer da auf die Toilette musste...
In den Herbst – und Wintermonaten Show, im Frühling und Sommer Biergartenbetrieb. Das Geschäft brummte.
Doch Fetty langweilte sich dennoch, züchtete Riesenschnauzer und Pferde in seinem „Steinbruch“ den er gemietet hatte und dort auch wohnte. Romantischer ging’s nicht.


Fetty - Ideen muss man haben...  (Seite 2 von 3)
Kurz darauf präsentierte er mit den „Truwel News“ die erste Kneipenzeitschrift in Lauf.
Das war auch der Zeitpunkt, wo wir unsere lange währende Freundschaft erneuerten, und meine Wenigkeit aus Spaß an der Freude auch mitwirkte. Wir tauften den Namen schließlich in „Juwel – News“ um, und hatten doch nette Erfolge mit diesem Blatt. Wenn es auch hin und wieder mal Zoff zwischen uns gab (sooo einfach ist eine Zusammenarbeit mit ihm nicht, weil er den gleichen Dickkopf wie ich hatte), die nicht immer mit meinen Vorstellungen und Ansichten übereinstimmte. Dennoch harmonierten wir doch ganz gut miteinander, und im Juwel war ich nicht nur Stammgast, sondern fast so wie eine Institution...
Ein ehemaliger Kollege seiner Firma, inzwischen Ehemann einer sehr bekannten Landwirtstochter brachte ihn schließlich auf die Idee, Popcorn zu pressen, wie man das auch bei Puffreis schon erfolgreich tat. Geplant waren in den verschiedensten Geschmacksrichtungen von salzig, feurig, süß, oder mit Cola – Aroma, gratis wollte er Figuren beilegen, die er selbst entwarf und „Wolpis“ nannte – putzige Wesen, die man (wie er durch Zufall herausfand) in heißem Wasser verformen konnte. Um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, fertigte er gar einen fotografierten Comic mit seinen Figuren. Doch diese Idee hatte Unsummen an Geld verschlungen. Zudem hatte sein Pachtherr, die Brauerei, den Plan in der Schublade, ihren Betrieb an die Kitzmann Bräu zu verkaufen, und aus der Immobilie eine Wohnanlage zu machen. Fetty kämpfte dagegen an, wie es einst Don Quichote mit den Windmühlenflügel tat. So asphaltierte man Teile des Gartens und kleisterte auch den wunderbaren Baumbestand zu, in der Hoffnung, das diese eingingen.
Worauf sich Fetty einen Presslufthammer besorgte und die Kastanien wieder freilegte...
Dennoch: Langsam wurde er es leid, und veräußerte schließlich sein Juwel für ein Butterbrot.
Jetzt war unser Fetty nicht mehr aufzuhalten! Er nahm einen Job als Schulbusfahrer an, und arbeitete in seiner Freizeit als Erfinder von allerlei nützlichen und erstaunlichen Dingen.
Das Projekt Wolpis musste er jedoch einstellen, weil er mit einem nicht ganz so fairen Partner einen Vertrag schloss, der ihm die Vermarktung der Idee versprach, aber nur auf die Rechte scharf war...
Mit dem Ergebnis, dass der Vater seiner Wolpis nicht einmal mehr deren Namen nennen darf.
Aber Fetty wäre nicht Fetty, würde er sich davon umhauen lassen. Anstelle der Wolpis traten nun die „Friiiks“ und ihre abenteuerlichen Geschichten, die allerdings nicht immer für Kinder geeignet sind. Dennoch entstanden in mühsame Kleinarbeit inzwischen 20 Friiiks Stories, die auf CD – ROM zu erstehen sind. Als innovative Erfindungen entstanden:

Eine kombinierte Ratten und Wühlmausfalle die auch für Marder sehr geeignet ist.

Kleine, aber unglaublich wirksame Keramiköfen, die ähnlich wie die Mikrowelle mit völlig unschädlichen Kurzwellen arbeitet, welche den Körper erhitzen und nicht die Umgebung. Aber warum sollte man im Herbst die Wohnung heizen, um nicht zu frösteln? Diese kleinen Keramiköfen sind ein Wunderwerk an Inspiration und Technik! Wir haben selbst ein Testmodell ausprobiert, und konnten bis Mitte Dezember auf die konventionelle Heizung verzichten!!!
Man friert auch nicht, wenn das Fenster, oder die Terrassentür offen stehen. Dabei kommt dieser Ofen (den er inzwischen in verschiedenen Größen anbietet) nur auf den Stromverbrauch einer 60 Watt Glühbirne!
Gleichzeitig lindert und heilt der Ofen mit seiner Strahlung bei Arthritis und Gelenkschmerzen, ist quasi auch ein Heilstrahler. Auf diesen Zusatz verzichtet Fetty allerdings, denn eine amtliche Feststellung hätte ihm Tausende gekostet. Nur der Verbrauch und Nutzeffekt wurden amtlich vom TÜV bestätigt.


Fetty - Ideen muss man haben...  (Seite 3 von 3)
Natürlich hat er weitaus mehr erfunden, sein letztes Projekt sind Dachziegel, die man von innen verlegen kann wie Legosteine und herkömmlichen Ziegeln weit überlegen sind.
Geplant hat er jedoch noch weitaus mehr: Da immer mehr Leute im Alter von 50 Jahren ihren Job verlieren, will er gerade dieses kreative Potential nutzen, um diese Randgruppe mit Power zu Brot und Geld zu bringen.
Über eine Selbstständigkeit wäre eine Möglichkeit, gemeinsam unter dem Oberbégriff „Gruftiearbeit“ eine schlagfertige Organisation zu gründen, um den großen Mackern die Butter vom Brot zu klauen. Von Fetty sind in Allmächd bereits zwei Comics veröffentlicht worden, die wir aber aus technischen Gründen nur in Schwarz / Weiss darstellen konnten.
Exclusiv in unserem aktuellen Portal der 3. Teil seiner Geschichten der Friiiks und ein Spiel, dass er so nebenbei aus dem Ärmel geschüttelt hat! Unser Tip: Ausdrucken, zuschneiden, auf eine feste Unterlage kleben und spielen, spielen, spielen.

Sein Pulver hat unser erfindungsreicher Freund noch lange nicht verschossen – immer wieder entwickelt er neue Ideen und Projekte, obwohl er nicht selten dafür veralbert oder verlacht wird.

Seine Überzeugungskraft ist enorm, und wer sich auf ein Fachgespräch mit ihm einlässt, der muss schon die nächste halbe Stunde abschreiben, wenn nicht noch mehr...

Dennoch ist unser Fetty der liebenswerte „Daniel Düsentrieb“ geblieben, der aber nur einen Fehler hat, de aber auch Schriftsteller und Schauspieler
kennen: Sobald ein Projekt beendet ist, wird es uninteressant, da wendet man sich wieder neuen Aufgaben zu...

Viel Spaß mit unserer Ideenschmiede Fetty! Am besten Ihr informiert Euch näher unter :

www.gruftiearbeit.de
Oder
www.action-produkts.de





Das COMIC "Friiiks" 3 ++ Das "Friiiks - Spiel" folgen im Anschluss!!!



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