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18.08.2017 - 08:58 Uhr
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Artikel über Die große digitale Verarsche
Wenn die HiFi – Audio – Video - Industrie dem Herren dankbar ein Loblied preisen und die Regierung von einem Wirtschaftsaufschwung spricht, dann steckt meist das Wort „digital“ dahinter!

Willkommen in der schönen, neuen und bunten TV-Welt.

Dank High Definition Television sehen wir künftig (oder besser wir werden es) Bilder in einer Brillanz und Schärfe, als würde man einem Halbblinden eine Brille aufsetzen. Man stelle sich dieses Fernsehbild als lauter kleine farbige Punkte vor, die aneinandergereiht in der richtigen Reihenfolge ein Bild ergeben. Welches wir dann mit unseren trägen Augen sehen. Nicht so wie die Tiere, also Vögel, Katzen und Hund, die jeden Punkt wirklich als Punkt sehen und statt Bildgenuss eigentlich nur eine stressige Reizüberflutung darstellen. Wer am PC arbeitet und mit Bildern zu tun hat, der weiß, dass die Anzahl der Pixel (Punkte) über Schärfe und Unschärfe entscheiden. Gut. als Mitte der 60er Jahre das PAL-System und damit Farbe Einzug in unsere Wohnzimmer hielt, war dieses System mit einer Auflösung von 720 x 576 Pixel weltweit führend! Nur eben die Geräte schwer und sperrig. Seit Einführung der Flachbild-Geräte muss man nicht mehr die halbe Wohnwand zersägen um Platz zu finden. Theoretisch kann man diese Flachbildschirme wie ein Bild an die ‚Wand hängen. Wer auf diesen Zug springen wollte, brauchte allerdings einen dicken Geldbeutel, denn unter 2500,-- und 3000,--Euro waren die Dinger kaum zu haben. Dabei handelte es sich aber nur um so genannte LCD-Geräte. Am teuersten waren dagegen die Plasma - Geräte, deren Bildtrennung noch schärfer war. Plasma -Fernseher, die allerdings unglaubliche Stromschlucker sind und im Gegensatz zur LCD - Konkurrenz immer teurer werden. Kein Wunder. Jenes Plasma, eine Art Mineral, gibt es nur sehr beschränkt auf diesem Planeten und wird in 20 – 30 Jahren komplett abgebaut sein. Die LCD-Geräte sind billiger in der Herstellung und haben die Kinderkrankheiten inzwischen
teilweise doch hinter sich gelassen, die da waren: Keine klaren Farbtrennungen, schwarz wird als dunkles Grau dargestellt, je nach Blickwinkel verändert sich das Bild für den Betrachter. Meist hatten beide Gerätetypen ein noch größeres Manko: Die Bildschirm auflösung ist zwar höher als beim PAL-System, aber nicht HDTV - fähig (HD Ready). Denn dazu sind 1280 x 720 Pixel notwendig! Beim Kauf dieser neuen Fernseher „vergaßen“ viele Händler ihre Kunden darauf hinzuweisen..! Da wurde dagegen argumentiert, dass die meisten Sendungen sowieso nur analog (also wie bisher) ausgestrahlt werden würden. Womit die Händler teilweise Recht hatten.

Schöne neue digitale Welt!

Der Kunde schluckte die Argumente, denn das Bild mit der neuen Technik war fast doppelt so gut, als wir es von den alten gewohnt waren. Warum nicht gleich HDTV? Weil die Produktion von Filmen mit dieser Technik zu teuer war und nahezu kein Material zur Verfügung stand. Ausgerechnet Großmogul Leo Kirch war es, der seinem Imperium mit der HDTV-Ausstrahlung sprichwörtlich die Krone aufsetzen wollte. Neben Premiere, welches weit unter den Abo-Erwartungen geblieben war, gehörten dem Filmhändler mit einem Archiv von etlichen Millionen Filmen noch die PRO 7 - SAT 1 - Sender, die auch Programme wie Kabel, NTV, und DSF unterhielten. Alles fein versteckt in Tochterfirmen mit verschiedenen Gesellschaftern. Bilanzen brauchte der Filmkönig seltsamerweise auch nie vorlegen um bei der Finanzierung seiner dubiosen Geschäfte war selbst die Bayerische Staatsregierung mit ihren Banken involviert. Nach dem Kauf der Bundesliga, Champions - League und Formel 1, hatte sich Kirch zudem noch die Rechte für


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die Fußballweltmeisterschaft unter den Nagel gerissen!!! Er drängte mit aller Macht darauf, seinen Privatsender Premiere (nur verschlüsselt, gegen Gebühr zu empfangen) zur Bühne für diese WM zu machen. Wer alle Spiele dieser WM sehen wollte, musste Abonnent von Premiere sein, um sie in voller Länge und in digitaler HDTV-Qualität zu empfangen. Nur die Spiele mit deutscher Beteiligung wollte er für teures Geld den Öffentlich - Rechtlichen Sendern verkaufen, die diese analog senden würden. Damit hätte der Großmogul seine Abonnenten um eine Vielzahl gesteigert. Ein Plan, der selbst die Bundesregierung auf die Barrikaden trieb und ihr rein gar nicht schmeckte. Der Rest ist bekannt. > Denn man hat den Kirch nicht im Dorf gelassen, sondern bildlich hinterrücks ermeuchelt, sprich in den Konkurs getrieben. Am Schluss soll er noch „auch du Edmund mein Sohn gehaucht haben“ als er in die Pleite stürzte. Aber da ja ein Ausscheidungsprodukt, ob tierischer oder menschlicher Natur nur oben schwimmt, musste er zwar sein komplettes Filmarchiv verkaufen, aber die Programmgruppen PRO 7 und SAT 1 gehören ihm immer noch über verschlungene Wege. <

Schöne neue digitale Welt!

Die WM findet also jetzt auch bei ARD und ZDF statt, wenn der Großteil der Spiele auch weiterhin nur über Premiere oder, analog, über seine Tochter DSF zu sehen ist. Die Rechte für die nächste Bundesligasaison hat er als Meistbietender allerdings nicht erringen können. Die schnappte sich dafür ein fiktiver Sender, der sich ARENA nennt und bisher über keinerlei Sendeanlagen verfügt. Aber auch er wird nächstes Jahr als reiner Bezahlsender ans Netz gehen und voraussichtlich für die Übertragung der Spiele von den Fußballfans monatlich 14,50 Euro verlangen. - Ist ja immer noch billiger als eine Dauerkarte!

Damit nicht genug! In diesem Artikel werden wir auf noch viel größere Gemeinheiten stoßen deren sich die Anhänger der neuen Technik
noch lange nicht bewusst sind. Doch davon später. Kommen wir doch zur lieben, alten Post, die als eigenständiges Unternehmen jetzt auch mit fiesen Tricks arbeitet und sich in drei Teile aufgespaltet hat. Da haben wir die Post, die Telekom und die T - Online. Früher bezog man ein scharfes Fernsehbild alternativ zum Satellitenempfang über das so genannte Kabelfernsehen. Das neben den Öffentlich – Rechtlichen Gebühren natürlich für seine hohe Qualität auch in die Taschen der Verbraucher griff. Fragt mich bitte jetzt nicht wie viel die Sache im einzelnen kostet, denn meist wird die Gebühr als Bestandteil der Miete abgerechnet. Und was man nicht weiß, macht einen nicht heiß.

Schöne, bunte TV-Welt!

Über Kabel kamen dann tatsächlich hochwertige Bilder ins Haus, die je nach Wohnorten ca. 33 verschiedene Sender anboten. Auch hier war eine gewisse Vetternwirtschaft nicht auszuschließen. Die ausgestrahlten Programme kamen per Kupferkabel ins Haus, welche die alte Post massenhaft gebunkert hatte (so kann man aus Altmetall auch Gold spinnen). Nur sind diese Kabel leider für den Empfang von HDTV auch nicht gerade geeignet, da ihre Belegung ja begrenzt ist. Für HDTV sind Glasfiberkabel nötig. Bevor das aber jemand begriffen hat, gründete man schnell die Firma KABEL DEUTSCHLAND. Die schalten und verwalten und kassieren nun nach Belieben. Nur, wer als Kunde Probleme hat und sich beschweren will, hat schlechte Karten.: Die Hotline ist stets besetzt ‚(wie bei T - Online auch) und sollte man doch mal durchkommen, wird man von einem Bereich zum Anderen verwiesen, um nach knapp einer Stunde wieder beim ersten Ansprechpartner zu landen, worauf das Spiel auf eine Neues beginnen kann, man fühlt sich dabei wie „Buchbinder Wanninger“ (Ich schreibe hier aus Erfahrung). Aber so tut sich in dem Laden niemand weh, Plus wird gegen Minus abgerechnet und Steuern braucht man


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keine bezahlen. Aber das wäre wieder ein Artikel für sich selbst!

Zudem sympathisiert man noch mit dem immer noch existierenden Riesen PREMIERE, und da scheint früher oder später ein Zusammenschluss zu drohen. Man bietet Milliarden und geht (bisher) doch leer aus: Die Sittenhüter in Bonn haben weder dem Springer – Verlag (BILD), noch RTL genehmigt, sich den Sender einzuverleiben. Teils sind es fadenscheinige Gründe, die von Moral sprechen, aber bitteschön? Wo findet man in dieser Hai & Heuschreckengesellschaft noch ein Fünkchen davon? Die Post ist ohnehin das Lieblingskind der Regierungen, kann schalten, walten und betrügen. Kleinaktionäre um ihre sauer verdienten Ersparnisse zu bringen, und trotz Monopol - Wegfall anderen Telefon – und Internet - Gesellschaften den Weg mit dicken Steinen zu pflastern. Da wird den Kiddies schamlos die Kohle aus den Taschen gezogen und teuere Einwahlnummern für die Post immer noch erlaubt, obwohl diese teilweise über die Philippinen oder Haiti ihr (erträgliches) Unwesen treiben.
Die Kabelprogramme fest in den Händen halten, obwohl man offiziell verkauft hat. Da werden Sender genehmigt, die sich vorwiegend mit teueren Telefonanrufen finanzieren, aber Keiner sagt was. Selbst dann nicht, wenn der Kunde für einen reinen Werbesender des Kabelprogramms zahlen muss, dafür DAS 4. Programm, ARTE, oder HR3 nur ab 20 Uhr sehen kann, auf den NDR dafür ganz verzichten muss...
Mit dem Kabelprogramm KABEL DIGITAL HOME ist die Post in die Bezahlsender eingestiegen und arbeitet (welch Zufall) mit Premiere eng zusammen. Will dafür 9 – 11 Euro monatlich abkassieren! Komisch! Die dürfen Milliarden – Steuer ausfälle durch ein fehlerhaftes Maut – System zusammen mit Mercedes und Siemens verursachen, ohne dafür ernsthaft zur Kasse gebeten werden.
Aber Post? Nein, war doch die Telekom, oder gar T – Online? Weiß niemand so genau, will niemand so genau wissen, der dumme Steuerzahler zahlt die Suppe, denn die haben immer noch genügend Kohle gebunkert... Doch zurück zu den supertollen Fersehgeräten: Das Prädikat HD – Ready ist nur ein Gü tesiegel der EICTA (= eine Lobby – Vereinigung der Gerätehersteller). Und sagt nichts darüber aus, was wirklich offiziell wäre. Stellt Euch die Sache einfach so vor: Vor einem Speiselokal steht eine Tafel, die über das Lokal aussagt, dass es zwei Sterne von „Good Year“, „Kleber“, „Conti“ oder „Bridgestone“ besitzt. Sind die jetzt genauso gut wie die Sterne bei „Michelin“..? Heutzutage kann sich jeder Pfuscher, egal ob Metzger, Bäcker oder Kebab – Bude Sterne selbst verteilen, wenn er lustig ist. Bindend ist die Sache in keiner Weise! Ähnlich verhält es sich mit den zahlreichen „Testberichten“ von HiFi – Zeitschriften. Solange es nicht von offiziellen Stellen abgesegnet ist, taugen diese „Tests“ keinen Schuss Pulver. Besonders augenfällig, wenn im gleichen Heft auffallend viele Werbungen der Hersteller auftauchen...

Natürlich: Ganz so schlecht sieht die neue digitale Welt auch nun wieder nicht aus. Die Bildqualität ist und bleibt schier umwerfend gut, ob nun mit oder ohne HDTV Sendungen. Solange nicht ganz Deutschland verkabelt ist, wird man zudem noch auf der bisherigen Analogschiene senden. Weiße Stellen gibt es noch genügend, aber bis spätestens Ende 2007 werden auch diese Lücken geschlossen sein. Erst dann wird es ernst, wird analog nicht mehr ausgestrahlt, heißt es. Aber was geschieht mit den Filmen, die noch auf herkömmliche Weise gedreht wurden und noch zahlreich vorhanden sind?



Sie muss man ja auch noch senden können, also wird analog auch nie ganz verschwinden. Nur bei aktuellen Sendungen, Nachrichten und Ähnliches bleiben dann bei alten Geräten dunkel. Oder ein neuer, zusätzlicher Decoder, der diesmal digital in analog zurückverwandelt, statt umgekehrt, könnte da noch Abhilfe


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schaffen – sofern die veraltete Technik noch mitspielt...
Doch dann werden auch Pro 7, Sat1, Kabel, NTV, DFS, Eurosport etc ebenfalls Geld kosten und nur noch verschlüsselt ins Haus kommen. Man rechnet mit ca. 5 Euro. Ebenso hoch dürften die Gebühren der RTL – Sender kosten. Die Bundesliga sieht man dann für monatliche 14,90 Euro bei ARENA und mit etwas Glück in kleinen Häppchen bei den Öffentlich – Rechtlichen, die aber weiterhin ihre Gebühren verlangen. Dagegen ist man machtlos, denn nach einem Urteil der höchsten richterlichen Instanz waren es eben die Öffentlichen, die Privatsender erst ermöglichten.
Wer also sehen will, muss blechen – man rechnet mit ca. 100 Euro im Monat, Radiosender eingeschlossen. Gut, da führt kein Weg vorbei. Doch die Betonung liegt bei sehen! Aufnehmen kann man nur noch in Einzelfällen – und das nicht in digitaler Qualität!!! Denn alle Geräte, die digital ausstrahlen müssen ihre Programme mit dem Kopierschutz HDCP ausrüsten, der keinerlei Aufnahmen mehr zulässt, in Ausnahmefällen höchstens analoge Kopien aufzeichnet. Womit wahrscheinlich auch die neuesten DVD – Techniken demnächst kalter Kaffee sind. Denn zwei neue Systeme kämpfen da um die Gunst der Käufer: Blue Ray und HD DVD. Beide können 30 – 50 GB schlucken, auch mehr Filme aufnehmen. Vor allem qualitativ sind da noch enorme Steigerungen möglich. Ähnlich wie früher bei den Videosystemen Betamax, VHS und Video 2000 muss der Käufer entscheiden, ob sich Blue Ray oder HD - DVD durchsetzen können. Die Hoffnung, den Kopierschutz knacken zu können, kann man nahezu übrigens abschreiben: Ohne jenes HDCP kann ein Gerät nämlich die Bilder nicht verarbeiten. Die Industrie freut sich, denn sie hofft nun verstärkt auf hohe Umsatzzahlen über Filmverkauf oder Verleih. Eigentlich ist es ja ohnehin überflüssig, Filme auf DVD aufzunehmen. Schließlich laufen die Streifen regelmäßig als Widerholungen, und
selbst wenn nicht, kann man sich eine DVD bei jeder ehemaligen Videothek, oder anderen Firmen ausleihen. Innerhalb von ein, zwei Tagen bringt der Postbote die Filme ins Haus, und genauso leicht schickt man sie portofrei wieder zurück.

Der nächste Schritt, Film „On Demand“ funktioniert noch schneller: Per Telefonleitung lässt man sich einen Film frei schalten und sieht ihn an. Womit wir schon bei Entertainment via Modem oder DSL sind: Schon früher hat es Versuche gegeben, dem Zuschauer das Internet schmackhaft zu machen. Dann werden die bisherigen TV / Radio – Stecker noch über eine weitere Buchse erweitert, die direkt über DSL ins World Wide Net geht. (oder drahtlos über einen WLAN – Router). Auch hier kann man sich Filme herunterladen und ansehen. Beschränkt auf ein gewisses Zeitlimit oder einem Abspielmodus, der nach dreimal ansehen den Film wieder automatisch löscht. Dank Technik merkt sich diesen Vorgang ein Microchip, der dann zuschlägt. Zu was also noch sammeln? Ganz einfach: Der Mensch ist von Natur aus ein Jäger und Sammler, obwohl er seine bespielten DVDs sicherlich nur höchstens zwei bis dreimal ansieht… Aber dafür kann man ja den Streifen seiner Wahl auch käuflich erwerben…

Schöne teuere digitale Welt...

Schon heute kann man auch mit dem PC oder dem Laptop Spielfilme und andere Programme sehen – und analog aufzeichnen. Oder gar übers Handy fernsehen. Auch dieser Trend wird sich noch verstärken. Viele Geräte verzichten übrigens inzwischen auf VPS, doch das hat seine Gründe: Über HDTV ist eine VPS Übertragung gar nicht mehr möglich – und in Zukunft auch nicht nötig: Das Fernsehprogramm mit Zeitschriften und festen Anfangszeiten gehört der Vergangenheit an! Nicht, weil wir ein Volk der „Zapper“ geworden sind. Bereits heute halten sich TV – Sender längst nicht mehr an die


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angekündigten Einschaltzeiten, da bei Bedarf die Sendefolge oft „aktualisiert“ wird. Die einzige Ausnahme werden wohl LIVE – Übertragungen sein… In – aktives Fernsehen wird sich immer mehr durchsetzen, wo der Zuschauer eingreifen und Handlungsebenen selbst gestalten kann. Oder seine selbst gedrehten Filme in dieses große TV – Netz stellt, denn letztendlich wird die gesamte TV – Welt ähnliche Formen annehmen wie das Internet. Mit einem gewichtigen Nachteil: Nachrichten und Meldungen werden dann nicht immer den Wahrheitsgehalt haben, wie es heute (?) der Fall ist… Warten wir’s ab, denn wie heißt es so schön? „ Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird...“

Wer übrigens auf Nummer sicher gehen will, ein wirklich taugliches Gerät zu erwerben, der achte künftig auf das neue Gütesiegel „HD – TV“, denn das wird angesichts der zahlreichen Betrugsfälle jetzt amtlich eingeführt, worüber die Händler die Zähne knirschen. Auf der ganz sicheren Seite ist jedoch, wer sich einen neuen TV mit dem Prädikat „Full – HD“ zulegt! Im Gegensatz zur HD – Ready oder HD TV Norm liegen die neuesten Geräte bei 1920 x 1080 Pixel anstelle der 1280 x 720!!!
Keine Frage, was sich letztlich doch durchsetzt...

Teuer wird die Zukunft allerdings schon!


Am Freitag, dem 9. Juni findet In München das Eröffnungsspiel der Fußball – Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Der Vize – Weltmeister gegen COSTA RICA. Erstmals bestreitet dieses erste Spiel die veranstaltende Nation, in diesem Falle also Deutschland, und nicht wie bisher der letzte Weltmeister – der qualifizierte sich diesmal auch nicht automatisch, sondern seine Teilnahme durch Qualifikationsspiele erspielen. Die Mannschaft des Veranstalters ist wie bisher automatisch qualifiziert, was sicherlich kein Vorteil ist, denn es geht bei Testspielen ja um nichts, kann eine Mannschaft nicht richtig zusammenwachsen. Vor allem spielen dabei die Belange der Vereine eine gewichtige Rolle…
Das Vertrauen in die junge deutsche Elf ist nicht gerade als positiv zu bezeichnen. Auch an Trainer Klinsmann und seinen Trainingsmethoden scheiden sich die Geister. Doch Deutschland war immer dann am stärksten, wenn man keinen Pfifferling mehr auf sie wetten würde. So war das 1954, 1974, nachdem man gegen die DDR verloren hatte. Und Italien 1990 – als sich manche fragten, ob die Reise über den „Brenner“ überhaupt sinnvoll wäre. Totgesagte leben länger… Doch weiter: Unser Team bestreitet sein 2. Spiel in Gruppe A am Mittwoch, dem 14. Juni in Dortmund gegen POLEN. Statt. Am Dienstag, dem 20. Juni spielt man in der 3. Begegnung in Hamburg gegen ECUADOR. Hier zählen noch 3 Punkte pro gewonnenem Spiel, wobei Gruppen – Erster und Zweiter ins Achtelfinale einziehen. Kommen wir soweit, spielen wir am als Gruppensieger am Samstag, dem 24. Juni in München gegen den 2. der Gruppe B, als Zweiter am Sonntag, dem 25. Juni in Stuttgart gegen den Sieger der B – Gruppe. Egal wo und wann: Der vermeintliche Gegner wird vermutlich England oder Schweden heißen. Gespielt wird im „K.O.“ – System. Im Viertelfinale spielt der Sieger gegen England und Schweden dann gegen den Gewinner aus der Gruppe, der Argentinien, Holland, Serbien oder Elfenbeinküste darstellen. Termine: Freitag, 30 Juni in Berlin, oder am Samstag 1.Juli in Gelsenkirchen. Die Halbfinals finden am Dienstag 4. Juli in Dortmund, oder Mittwoch dem 5. Juli in München statt. Um den 3. Platz: Samstag, 8. Juli in Stuttgart DAS FINALE sehen wir am Sonntag dem 9. Juli in Berlin.

Vielleicht sind wir da gar dabei…




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