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Artikel über Der Bolln is rund / Teil 2
Stäih bliebn simmer mid’m 7. Spiehldoch gecha Arminia Bielefeld. (15. Oktober 2006) Widder is ned mehr rausgschbrunga wäih a Remies…

Der 8. Spieltag – 22. Oktober 2006



Midd däih Frankfurter Wärschdla houd si der Glubb scho immer a weng schwer dou, jou wergli!
Däih sinn dreimal anstelle vom Glubb aafgsting. Und wecher dennen damals underm Rausch abgstiegn, blous weil däih Duselbäggen a Törla mehr gschossen ham.
Gfährlich war die „Diva vom Main“ scho immer, und im Volksmund hams ner blous vo der Zwietracht Frankfurt gred. A Skandalnudel hald, genauso wäih fräiher der Glubb oder Schalke 04.
Seid 1997 haben däih Hessen zwa Jahr in der 2. Liga gschgbield, drei Jahr in der Elide -klassn, Dann widder zwa Jahr 2. Liga, Bundesliga, zweite Liga und eds seid 2005 widder in der Bundeslicha.
Underm Friedhelm Funkel gibds kanne Skandale mehr, um die Frankfurder is fasd zu ruhich gworden.
Die Frankfurter legn glei lous wäih di Feuerwehr, und scho in der 4. Minuddn überraschd der griechische Nadsjonalspieler
underm Herakles, der Amantadidis unsern Schäfer zum 1:0 für di Hessen.
Goud, dass mir in Saenko ham, der in Russland geboren is und nie mid seine Trainer zrechdkumma is. Des war scho in Voronezh, seim Heimatverein a su, und in Karlsruhe iss nern a ned besser ganga. Underm Meyer isser abber zum Klassespieler greifd, und houd in der 5. Minuddn ausglichen…
Dernach warns Alle vorsichdigger. Kanner wolld verliern…

Dou is hin und her ganga, aber su richdi wäih doun houd sie kanner mehr.
Wer ned midgschbield houd, war der Argentinier Pinola, Der fälld meisdens durch grobe Fouls aaf, is aber a schbielerisch besser gwordn. Der machd in der 51. iss 2:1.
Doch scho 6 Minuddn schbäihder gleichd der Streit aus. 2:2.
Dernach mauerns alle Zwa, blous ka Tor mehr kassiern…
Hi und her, vor und zrugg. Des wars dann a scho. Und am End warn beide Mannschafden zfriedn über däih Pungdedeilung.
Sinn Fünfder bliebn mid 12 Pungde, gar ned a su schlechd…

9. Spieltag – 28. Oktober



Dortmund kummd – und mir schwaand Schlimms. Gecha däih hams nie so goud ausgschaud! Aff alle Fäll is des Stadion full, iss „Iesäih Gredid“…
Viel is vom schwards gelben Spielwunder aber ned übribliehm: Unser Glubbläichd lous wäih di Feierwihr, spield die Dortmunder schwindli. Dennern ihr Trähner schüddeld blous nu midm Kubf, der holländische Berti . Besser sinn däih Dortmunder mid ihm deswegn aah ned wordn. Foul. Elfmeder fürn Glubb. Der Mnari schnabbd si den Bolln und houd nern nei. 5. Minuddn, der Glubb führd mid 1:0!

Aff amohl woahr der Schlendrijan widder dou, So is gscheng, dass der Dortmunder Tinga blödsli vorm Schäfer gschdandn is und vier Minuddn vor Feierabnd in der 86. in Ausgleich gmachd houd.
Widder zwa Bungde verschengd…


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 2 von 8)


Der Glubb bei der alden Dame Hertha Berlin.
Und siehe: Die Frangn sin besser als di Preissn, Aber däih Duselbeggn machen is ersde Dohr. Durch Pantelic, dem Serben, der immer widder gfährlich im Schdaafraum aafdauchd.



Und dann, in der ledsden Verdelstund is widder so weid: Pantelic schwansd in Pi-nola aus und schäihd aff amal vorm Schä-fer, machd sei zweides Dohr.
Seis wäihs is: Der Glubb houd Subber gspiehld, blous zum End hie houd däih Kondsendradijon nachglaun.
Vorbei! Der Glubb is sei Serie lous, eds houds nan a derwischd. Der Meyer houds logger gsehng und gsachd, dass mer ab soford befreider aafspieln könnd, weil mer nemmer Angst ham brauchgn, dass mer verliern.
Neunder sinns eds, mid 13 Pungde, hof-fendli wärns ned nach undn durchgreichd, denn däih neggsden Begechnunga sinn ned vo Pabbn.
Mauln derf mer ned: Vor am Jahr warns nach 10 Spiele Tabellnledsder mid ner
6 Büngdla damals underm Wolf fasd reddungslos verlurn.

In Ausgleich houd der Banovic gmachd, iss schlamberde Talend, der viel mehr kennard..


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 3 von 8)
11. Spieltag



Diensdoch, der 7. November. Englische Wochn.
Werder Bremen kummd ins Stadion, iss Tabellnführer. Houd am Wochenend bei Cottbus blous Unendschiedn gschbield. Aber däih Nordlichder lassens gans cuhl angeäih. Der Glubb drängd, is fasd däih bessere Mannschafd, aber vorm Tohr is Schluss, kanner bringd nern nei, den Bolln.
Däih Hanseaden schdenner abber a wäih a Ans. Der Glubb is zwahr ned changsenlos, aber es gäihd niggs. Dafür schächd der Frings zou, machd in der 32. Minuddn nach Vorarbeid vom Diego is Ans Null.
Überhabbds der Diego: Der Brasilianer is als Ersads vom Johan Micoud kumma, der nach Frangreich zrugg is. Indswischen is der Diego der grosse Reschissör bei däih Bremer Staddmusiganden gwordn, is mehr als blous a Ersadds.
Und machd in der 79. is zwa Null. Dou nudsd niggs, wenn der Banovic nu an Elfmeder kräichd in der Nachschbieldseid (90 + 3).
Bremen gwinnd ohne gräisere Andschrengung
Däih zweide Niederlach hinderernander. Nermberch ruschd affn 12. Plads no, und aff amahl läuden die Alarmgloggen: Nur mehr 4 Pungde bis zu am Abschdiechsblads. Oh oh, es wird eng…

Abber was is genau los beim Glubb? „Phandom“ Mintal triffd nimmer, wirgd verunsicherd. Vittek glänsd mid Formschwangunga, iss hald a Sensibelchen.
Der Schroth werd langsam älder und langsamer. Aah ned groud is Gsündesde, jou wergli.

12. Spieltag

Nach Aachen mäihns, däih Glubberer. Ned unbedingd is besde Pflasder. In der 2. Licha hams dou so manchn Schdraus ausgfochden, aber selden gwunna. Im Gengdeil: der Wolf houd dord a Gedrängedosen affn Kubf gräichd, und des Mädsch hamms ohne Zuschauer widderhold, a Geisderschbiel, blous däih Pressn und is Fernsegn war zougloun. Damals…



Und heid?

Wer gmahnd houd, dass däih Aachener blous Pungdeliferanden sinn, houd si brennd. Däih hamm gans schäih ausdeild, besonders der Schlaudraff is glei zum Subbersdar mudierd und is gar Nadsjonalschbieler gwordn.
Dou ham die Bayern aus München glei Bloud gleggd und nern verbflichded.

Is Wedder is nass und kald, iss ja a inzwischen Ende November. Der Glubb houd glei am Anfang a paar Changsen, abber wäih immer Schwächen im Abschluss.
Und Glügg aah nu: In der 15. Minuddn kummd der Schlaudraff nacherm Zweigambf mit Reinhardt im Schdrafraum zu Fall. Der Schiri lässd weiderspieln, aber berührd houd nern der Reinhardt scho. Wär a Elfer gwesen…
Langsam hamm däih Aachener des Mädsch in Griff Kräichd, aber wäis hald so is: Der Mintal bekummd in Bolln und spield nern in die Middn, wou der Galasek angrauschd kummd.
Der houd draff und der Bolln zabbeld im Neds.
Des woar in der 29. Minuddn…


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 4 von 8)
Wäih immer in seine Begechnunga is der Glubb souverän, überlegn, aber treffn denners ned. Aah dann ned, als däih Aachner in der 71. Minuddn däih Ambelkartn kräichd. Ned amal in Überzahl schaffns es, däih Doldi!!!
Und is End vom Lied?
In der 90. kummd däih Kugel zum Aachener Platzheinrich – und der haud einach draff. Und macht nu in Ausgleich. Ou Wäih Glubb!
Immer nu 12. immer nur blous 4 Pungde vorm Absschdiechsblads endfernd…
Und im nächsden Spiel kummd Angsdgechner Leverkusen nach Nermberch…
Underschlagn hab ich Eich is Ergebnis von der 2. Runde vom DFB Pokal:



Sachd ned viel, aber a Krimi wars scho.
So ham däih Amateure im Glubb alles abverlangd, weil däi widder gmahnd hamm, dass däih Amadeure mid „lings“ paggen dennern. Drüggend überlegn war der Glubb, aber neibrachd houd er ka ansigs Töhrla.
Verängerung – und widder fiel ka Treffer.
Elfmederschäissen: Ersadshühder Daniel Klewer häld vier (!) Elfer – und der Glubb is weider, mouh eds im Vierdelfinale gecha Hannover 96 andredn…

13. Spieltag,



Bayer Leverkusen kummd…
Angsdgechner vom Glubb, ob des goud gäihd?
Leverkusen? Klar, däih lebn vom Pharmariesn
Aber wie schbrach scho der Hohepriesder? „Solange ich Manager in München bin, wird Leverkusen niemals Meister nicht“!
Und die Worte des Hohepriesters legten sich über den Verein wie ein ägyptischer Fluch. Wie sich Trainer Christoph Daum und sein vollschlanker Manager Calmund auch anstrengten: Immer dann, wenn das Finale in Sicht war, zum Halali geblasen wurde, kam der Fluch über die sonst so triumphal aufspielende Mannschaft! Da nutzte es nichts, wenn der „Scharfmachende Einpeitscher“ seine Crew barfuß über Glasscherben und glühende Kohlen laufen ließ. Die letzten Spiele vergeigte
sein Team regelmäßig – und Bayern München wurde Meister.
Als dann Daum das Zepter zum Bundestrainer aufgesetzt werden sollte, fauchte der Hohepriester aus München aus München erneut und sprach den nächsten Fluch aus: „Dass dieser Typ Bundestrainer wird, werde ich zu verhindern wiissen!“
Und der kleine wamberte Hoeneß, der einst ein blonder, schlanker und strahlender Jüngling war, trug einen vergifteten Dolch unter seinem Gewand.
Nur er wusste, dass Daum ein Anhänger des Wintersports war. Am liebsten fuhr der mit seinem Schlitten auf dem Schnee talwärts…
Dabei bekam er auch Schnee in die Nase, und als ihn der vergiftete Dolch traf, da stellte sich heraus, dass dieser Schnee nicht kalt, sondern nur ein Pulver war…
Auf Schnee durfte man zwar abfahren, aber niemals nicht schnupfen. So wurde aus dem Daum der Däumling, und der Königsmörder in München kicherte laut. Der König wurde in die Wüste geschickt, in die Türkei, und der Hohepriester war zufrieden…
Es woar amohl. Amen. Ende.

Mid dem Verein gings aber berchab. Es versouchden sich der Völler und der Berti Vogts. Erfolge feierte dann Toppmöller, der Klausi., abber a ner blous knabbe zwa Joahr lang. Dann hamms es midm Hörster brobierd, midm Augenthaler, und derswischen houd immer widder der Völler eischbringa mäihn. Michael Skibbe war der offidsjelle Bundesgoadsch under Thiehmscheff Völler.
Zu sagn houd er wohl niggs ghabd…
Als Spieler woahrer bei Wattenscheid und Dortmund, houd 14 Mal in der Bundeslicha gpsield, war danach Jugenddrähner bei Dortmund und für ganse vier Monadd Scheffdrähner bei däih Gelb – Schwardsen.
Dann houd nern der Ruudi ghold und zum Bundesgoadsch gmachd.
Mei bersöhnliche Meihnung? Derschbards mer. Für mich is des der gleiche Kaschbär wäih der Sammer… Abber loun mer des. Der Glubb houd fasd immer schlechd ausgsegn, gecha däih.


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 5 von 8)
Aber am Valznerweiher houd mer andere, nu schwerere Probleme: Dord houd der Mintal is Training abbrechen mäihn, weil er widder Schmerzn im Haxen ghabd houd.
Da houd nern der Meyer baggd und is ins Krangnhaus mit seim Hoffnungsdrächer gfahrn. Unterwechs is er langsam mid der Wohrheid rausgruggd: Dass er scho seid Drähningsbeginn Schmerdsen ghabd houd, si aber niggs sagn had traua. Außerdem wolld er’s selber ned glaabn. Nachdem er fasd über a Joahr krang war.
Nachm röndgen is dann däih Wahrheid ans Lichd kumma: Der Fous war scho widder anbrochn, Diagnose: Pfusch bei der zweiden Obberadsjohn. Dou leggsd mi am Oarsch!!!
In däih näggsden Toch hams nern glei obberierd, diesmal hoffendli gscheid – Leid dou kann er am scho. Widder mindesdens 3 – 5 Monadd Pause.

Anpfiff!

Der Meyer houd umgschdelld: Banovic naus, Saenko widder nei, der in die ledsen Spiel a weng krängeld houd. Aah der Mnari derf widder vom Anfang an schbieln. A Siech mäiserd her, denn 10 Mal hams eds scho widder nemmer gwunna… Abber es schoud goud lous:
Zunäggsde tassden siesi blous vursichdi ab,
Kanner traud si, offensiv zu spieln, doch dann werd der Abwehrspieler Madoini, der Ahmed aus Algerien agdif und rennd affs Clubberer Tohr zou. Köbfd – und däih Pilln is drinna! 1:0 für däiih Pillndreher…
Au Bagge. Wird des däih dridde Niederlach für däih Frangn? Scho in der 8. Minuddn der Rüggschdand? Na, ned gans:
In der 12. Minuddn is der Saenko durch, sichd in Vittek frei und lecht nern däih Kugel vur
Und der bedangd si midm 1:1 fürn Glubb!
Na also, gäihd doch.

Odder doch ned? Plödsli is vorbei mid der Prachd. Des Treffn plädschers blous nu vor sich hie. Zwa
gelbe Kardn, A Tohr vom Vittek, des ned anerkannd wordn is.

A Foul am Steffl, in Kießling, der ja eds bei Leverkusen kiggd. Aber a des wird ned grechnd. Dann däfferns ihrn Pausendee tringn.
Manchmohl frage i mi scho, wos dou drin is, und ob a Kaffee ned besser wär… Odder goahr a Fleischbreäih!

Keine Ahung, abber a Prisn Chili mou dabeigwesn sei, oder a Schuss Tabasgo.
Drei Miuddn nach Wiederanbfiff houd der Saenko draff, der Torward kladschd ner blous ab, und der Schroth machd is 2:1.
Is Stadion tobd…
Wieder gäihds. Der Glubb houd Changsen für drei Spiele: Kristiansen vergibd zwamal, der Schroth aah und der Glauber reihd sie derdsou. Soll si des widder rächen?
Standardsiduadjon: Bayer kräichd an Freschdoss, Veronin houd affs Tor, Juan fälschd nern ab, Madouini houd nern affm Fous, Paulus fischd nern und machd a Eigendohr : So a Sch…
Jubel bei Leverkusen, bedredne Gsichder beim Glubb. Passierd in der 69. Minuddn.
Eds wärns nervös. Der Glubb will, na, mouh gwinna, abber däih Leverkusener aah.

85. Minuddn: Der Jan Pollak flangd, der Juan wehrd däih kugel ab, aber däih kummd zum Ivan, dem Saenko. Und der doud nern nei!!!!
Mein Godd, sinn mir däih Russn symbadhisch!
Der Glubb führd und mach dichd.
Was a klabbd. Blous hädd der Kießlings Steffl fasd nu in der ledsden Minuddn in Ausgleich gmachd! Abber denn hädd mer gfordsd!

Endli widder gwunna, durchschaufn. Is Amdessen schmeggd mer widder, is ersde Mahl seid 10 Wochn.
Bilans: Unser Glubb is widder Neunder, houd 17 Pungde…


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 6 von 8)
Der 14. Spieltag, 25. November 2006

Augerechned bei däih Wolfsburger. Wo der Auge Trähner is. Und des soll goud gäih?
Augenthaler wolld was reissen in Wolfsburg, aber viel rauskumma is derbei ned. Demendschbrächend houd a sei Stard bei däih Wolfla ausgschaud; Dou war er aff amahl voll drin im Abstiechsstrudl. Mid vier Siech, drei Niederloung und 6 Remis ham sie si aber in der Tabelln ziehmli naafgschubn.
Als damala alle gmahnd ham ,das der Auge der neggsde Trainernauswurf der Saisong is, houd sei Goalgedder, der Hanke widder droffn.
Und dermidd seim Coadsch is Leben gredd.
Zum Spiel:



Der Glubb id drüggerd überlegn.
Und als der Saenko in an zu kurdsen Rüggbass neischbrinded und in Bolln neidrwischd hassds scho in der 7. Minuddn 1:0 für uns!
Widder der Saenko, der Russ is wergli sei Geld werd!
Komisch is blous, dass der Glubb nach dem Führungsdreffer nemmer nachsedsd, is Spiel einfach laffn lässd! Nemmer aafwachd. Was si in der 74. bidder rächd:
Dou id der Meneguez dou und machd in Ausgleich.
Wous in Glubb scheinbar goahr ned juggd. Däih machen einfach niggs mehr. Sinn middm Remis einverschdandn.
Es dauerd bis zur 80., als endli widder aafwachn, abber ou machen däih Wolfsburger dichd.
Fasd hädd der Vittek nu in der 89. Minuddn troffn, aber grechd wär des ned gwesen.
Der Meyer war sauer, der Augenthaler houd si gfreid.
Ende.
Eds hängers alle zwa im Niemansland der Tabelln rum, jenseids vo Goud und Bäihs.
Wolfsburch is 8. mid 19 Pungde und der Glubb hängd affm neunden Plads mid 19 Büngdla. Solche Debben…
15. Spieltag 3. Dezember



Der Broouderverein kummd: Schalke 04, midd deenern der Glubb ja ewiche Freundschafd gschworn houd.
Nach a dollen Halbzeid is des Schbiehl a wenig zerfalln. Der Dabellnführer wohr ned s sou strag, wäih mer glabbd houd.
Besser als däih Schalker glabbd habn!
Der´nouch warns beide über die Pungdedeilung zfriedn…
Schalke bleibt Zweider, bungdgleich mid Bremen (30) und der Glubb 8. mid 19 Pungde…

16. Spieltag – 9. Dezember 2006



Der Trainerstuhl von Thomas Doll houd ner blous mehr zwa Baana, Der Dridde is a scho morsch und angsächd…
Kummd halt blous draff an, wäih mer sie hihoggd…
Was in Doll sei Teams bedriffd – däih spieln derard pomadich, dass mer erschriggd.
Was is aus derer Mannschafd gwordn, däih ausgrechned in derer Saison endgüldi nach der Krone greifen wolld?
Unser Glubb wor aber a ned besser, vielleichd hams a Midleid ghabd, oder Resbeggd vo dem großen HSV, der als ledsdes Midglied der Bundeslicha nanned abgschdiehng is…
Vielmehr ham si si im Niveau des
Gechners anpassd.
Was im Hans Meyer aff der Drähnerbäng gar ned gfalln houd.


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 7 von 8)
17. Spieltag 16.12.



Showdown in Nermberch und in der Hunrundn:
Zwa goude Thiems mid 20 Punge im ledsden Hinrundnmedsch. Der klaane Underschied lichd in der Todifferends: Dou houd der Glubb mehr gschossen und wenger kassierd, is 9.
Und däih 96ger läing aff Plads 11.
In der Spielanlach sinds ähnlich…
Drei Mal houd unser Verein nemmer gwunna, immer ner blous a Unendschiedn gmachd.

Nermberch, E@sy Credit Stadion. 30.000 Zouschauer jubeln ihrm Glubb dsou. Der houd nämli in am spannendn Mädsch grad Hannover 96 mid am 3:1 widder hammgschiggd.
Dou wohr alles drin: Kambf, Torraum – Szena und dolle Tore. Und nu nie warns besser, als in derer Saisong!

Zum Spiehl:
Hannover führd scho nach 5 Minuddn durch’n
Brdaric, der einfach Beauchamp, unsern aahner Australier ausspield und aus 4 Medern den Bolln neischäibd.
Der Glubb is schwer under Drugg, was aber ned wieder wunderd: Däih sinn von der Spielanloch im Glubb nämli sehr ähnlich.
Däih Glubberer dränger affs 96er Tor, sinn aber irchndwäih verunsicherd. Mer houd gmergd, dass vor 96 an grousen Reschbeggd ghabd ham, immer nu unsicher woarn.
Dann verledsd si a nu der Schäfer in der 30. Minuddn und wärd durch Klewer ersedsd.
Wos däih Mannschafd nu mehr verunsicherd.
Aber dann war der Banovic dou. Kräichd an Traumbass vom Vittek und doud nern nei.
Des wars!
Als wenn a Schdah gfalln is, trumbfen däih Nermbercher eds aaf.
Nahm Pausendee erhöhd der Schroth nach am Abpraller aff 2:1.



Abber es laffd ned rund, bei unsere „Ruhmreichen“! Fehlpäss’, immer nu unsicher über däih frechen Hannoveraner, däih im Ausgleich scho gscheid nah worn.
Der Klewer hold Dinger naus, unglaublich, fasd wäih im Pogal gecha Unterhaching, wo er vier Elfer ghaldn houd.
Der Glubb zäichd si zrugg, verdeidichd, lauerd aff Konder. Hannover machd is Spiel.
Als scho alle dachden, das des war, klährd Churundola an Schuss vom Saenko mid der Händ, wärd vom Plads gschdelld und Nermberch kräichd an Elfer zougsprochn.
Der Mnari doud nern nei. Schlusspfiff. Vorbei.
Gwunna – blous des zähld. Irgenwäi is a an der Zeid, dass endli Winderbause is, denn Krafd houd däih Saisong scho kosd…

23. Pungde, 7. in der Tabelln. Zwoar blous vier Mal gwunna, abber 11 Mal Unentschiedn gschpield. Sensaddsjonell is, das unser Glubb ner blous zwa Mohl verlurn houd, dou dermid stäihd er vo alle Vereine am Besden dou!!!

Hannover segns schneller als ihna läib is: Am 27. Februar 2007 im Vierdelfinale des DFB Pogals. Wäih unangenehm der Gechner sei wird hamms ja grad ersd gsengn…
Der Glubb spield nu a, zwa Hallenduhrniere und fläichd dann nach Spanien ins Trainingslacher.
Wos zum Saisongaafdaggd alls passiern wird, wär mer segn, schau mer Mal.


Der Bolln is rund / Teil 2  (Seite 8 von 8)
Aff alle Fäll simmer widder wer, und dou, wous fräiher uns Glubberer midleidi belächeld ham, hörd mer heidsudoch nur ner Lob und Anerkennung. Vergessn derf ma aans ned:
Heid vur am Johr war mer 15. in der Tabelln, ham ner 14 Pungde ghabd, und sinn grad im Keller endrunna. Nur vier Spieldoch vurher warns Ledsder mid 6 Pungde, aber dou is der Meyer kumma und houds ned ner blous aus ausloser Sidduadsjohn gredded, sondern nur in amm Joahr aus der Fahrschdouhlmannschafd a Schbidsentiehm gmachd. Denn Meyer mäiserd ma midderer Sänfden durch Nermberch drogn, jou wergli…
Ned wenich Mannschafdn ham dernach, nach der Winderbause ihrn Tridd verlurn und sinn abgfalln, Andere dagegn warn besser als in der Vorrundn. Schau mer Mal, was der Meyer draus machd.



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